Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:News
  • Lesedauer:3 Minuten zum Lesen

SV Orsingen-Nenzingen setzt seit Jahren auf nachhaltige Jugendarbeit – Sommercamp bringt rund 90 Kinder auf den Platz

Der SV Orsingen-Nenzingen steht seit vielen Jahren für engagierte und nachhaltige Nachwuchsarbeit. Als mitgliedsstärkster Verein der Doppelgemeinde ist es dem Verein ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen optimale Bedingungen für ihre sportliche und persönliche Entwicklung zu bieten. Von den Bambinis bis zur A-Jugend bietet der SV Orsingen-Nenzingen allen Altersklassen eine Heimat und ermöglicht jungen Fußballerinnen und Fußballern, ihrem Hobby in einem professionellen und zugleich familiären Umfeld nachzugehen.

Ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit sind die zahlreichen ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer, die Woche für Woche Zeit, Wissen und Leidenschaft investieren, um die Kinder und Jugendlichen sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Unterstützt wird die Nachwuchsarbeit seit einigen Jahren auch durch die erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Altersklassen mit der Spielgemeinschaft der SG Aach-Eigeltingen-Heudorf-Honstetten.

Ein besonderes Highlight ist das jährlich stattfindende Sommercamp des SV Orsingen-Nenzingen, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Mit rund 90 Kindern wird Anfang August eine Rekordzahl an jungen Fußballerinnen und Fußballern drei Tage lang auf dem Platz stehen. Betreut werden sie dabei von mehr als 15 ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern. Neben viel Spaß am Fußball stehen vor allem Gemeinschaft, Bewegung und die Freude am Sport im Mittelpunkt.

Auch bei der Durchführung des Camps ist der Verein auf die Unterstützung regionaler Partner angewiesen. In diesem Jahr wird das Jugendcamp von EDEKA Sulger, Jako sowie den örtlichen Gaststätten Landgasthof Ritter und Schönenberger Hof unterstützt. Dadurch kann das Camp zu einem familienfreundlichen Unkostenbeitrag angeboten werden und bleibt für viele Kinder zugänglich.

Das Jugendcamp des SV Orsingen-Nenzingen zeigt eindrucksvoll, mit welchem Engagement der Verein seine Nachwuchsarbeit lebt und wie viele Menschen sich ehrenamtlich für die nächste Generation einsetzen.

„Unsere Jugendarbeit lebt von den vielen engagierten Menschen, die sich Woche für Woche in ihrer Freizeit einbringen. Das Sommercamp ist ein tolles Beispiel dafür, was gemeinsam und auch ohne große finanzielle Mittel möglich ist“, sagt Frank Veit, erster Vorsitzender des Vereins.

Die nachhaltige Förderung des Nachwuchses zeigt sich auch im Herrenbereich: Die erste Mannschaft des SV Orsingen-Nenzingen setzt in der Bezirksliga nahezu ausschließlich auf Spieler, die die eigenen Jugendmannschaften durchlaufen haben. Damit unterstreicht der Verein seinen Anspruch, jungen Talenten langfristige Perspektiven im eigenen Verein zu bieten.

Gerade in Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen im Jugendbereich und einer zunehmenden Konkurrenz um junge Fußballtalente sieht der SV Orsingen-Nenzingen seine Aufgabe darin, den Fußball im eigenen Ort attraktiv und lebendig zu halten. „Das funktioniert nicht über finanzielle Anreize und auch nicht jeder Jahrgang kann in der höchsten Spielklasse antreten. Deshalb versuchen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, unsere Jugendspieler langfristig an den Verein zu binden und im Konzert der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten mit viel Engagement und Liebe zum Detail auf und neben dem Platz zu überzeugen“, so Veit.

Besonders stolz ist der SV Orsingen-Nenzingen zudem auf den neuen Kunstrasenplatz, der 2026 feierlich eingeweiht wurde. Die moderne Anlage bietet den Kindern und Jugendlichen ganzjährig hervorragende Trainings- und Spielbedingungen – sowohl im Sommer als auch in den Wintermonaten. Damit wurde ein weiterer wichtiger Grundstein für die Zukunft der Jugendarbeit gelegt.

Mit seinem breiten Angebot, dem großen ehrenamtlichen Engagement und den modernen Rahmenbedingungen zeigt der SV Orsingen-Nenzingen: Nachwuchsförderung ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil des Vereins, sondern ein zentraler Baustein für die Zukunft des Fußballs in der Doppelgemeinde.