SV Orsingen-Nenzingen – FC Uhldingen 7:0 (1:0)
Auf eine üble erste Halbzeit folgt eine Galavorstellung im Sportpark zu ON.
Die Erste Halbzeit, eine zum Vergessen. Die gefährlichste Aktion bis zur Führung hatte Klink, dessen Ball über den Fangzaun geschossen wurde und bis heute noch gesucht wird.
Fehlpässe, Stoppfehler und verlorene Zweikämpfe beim SVON – der Gast war spielbestimmend und mit der besten Chance auf die Führung. Nach gut zwanzig Minuten kam ein Freistoß bei Heberle an. Dieser nahm den Ball gekonnt mit der Brust mit und tauchte frei vor Stemmer im Tor auf, welcher mit einem sensationellen Reflex seine Farben vor dem Rückstand bewahrte. Weitere Torchancen ließ auch der Gast vermissen und konnte mit der Feldüberlegenheit nichts anfangen. Als Torhüter Stemmer einen langen Ball abfing leitete er schnell den Gegenstoß per Abschlag ein. Zwei Uhldinger Verteidiger und auch der Torhüter irrten in Ihrer Verteidigung herum und trafen den Ball nicht. Trisner stibitzte das Leder zwischen den drei Spielern weg und traf unbedrängt zur schmeichelhaften Pausenführung.
Direkt mit dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit ließen die Gastgeber Ihre Klasse und Spielwitz aufblitzen. Ohne eine Ballberührung des Gegners wurde Daniel Stemmer in die Tiefe geschickt und traf in der 47. Spielminute zum 2:0. Besagter Daniel Stemmer hatte nun richtig Bock und erhöhte keine zwei Minuten später auf 3:0 als er wieder frei vor dem Torhüter eiskalt einschieben konnte. Die Gegenwehr der Gäste war nun endgültig vorüber. Die Gastgeber kombinierten sich schier in einen Rausch und konnten sich zahlreiche Chancen herausspielen. Als Trisner den Ball im Angriff festmachen konnte drehte sich dieser auf und spielte mit links per englischem Unterschnitt in die Gasse zu Daniel Stemmer, der erneut locker seinen lupenreinen Hattrick markieren konnte und somit in den letzten beiden Spielen insgesamt fünf Treffer erzielte. Man könnte von einem Lauf sprechen. Wenn es ein Mal läuft klappt auf ein Mal alles. Sowohl David Stemmer, als auch Felix Buhl trafen per Weitschuss in den Torwinkel zum 5:0 respektive 6:0. Trisner traf im Anschluss das leere Tor nicht und auch Klink hatte heute keine Lust auf einen Treffer und schoss frei vor dem Tor den Torhüter ab. So durfte David Stemmer kurz vor Schluss mit einem sehenswerten Lupfer nach Vorlage von Patrick Buhl ganz im Sinne von „Bruder schlag den Ball lang“ den Schlusspunkt markieren.
Ein durch den zweiten Durchgang mehr als verdienter Sieg bringt den SVON in ruhige Fahrwasser und mit nun 12 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz darf der Abstieg in dieser Saison kein Thema mehr sein. Gleichzeitig wurde der Rückstand auf Platz zwei auf acht Punkte verringert. Im Jahr 2026 ist der SVON weiterhin ungeschlagen.
Tore: 3x Daniel Stemmer, 2x David Stemmer, Trisner, F. Buhl