BZL: Pokalkrimi in Böhringen

FC Böhringen – SV Orsingen-Nenzingen 1:2 (1:0)

Viel los in Böhringen. Den Gastgebern war die Motivation bereits beim Warmmachen anzumerken. Lautstarke Anfeuerungen untereinander und auch die Bank des FCB brachte Feuer ins Spiel. Zwar konnte auf Seiten der Gäste Felix Buhl direkt nach dem Anpfiff auf seiner rechten Seite durchbrechen, doch seine Hereingabe blieb mal wieder ungefährlich. Kurz darauf gab es einen Freistoß für die Gastgeber. Damisch schoss das Leder sehenswert über die Mauer zur viel umjubelten Führung ins Tor. Der SVON reagierte daraufhin geschockt. Es kam kein Spielfluss zustande. Viele Fouls der Heimelf führten zu sehr respektvollem Sicherheitsabstand der ON-Spieler. Dennoch konnten sich Chancen erarbeitet werden. Naumann wurde freigespielt, vertändelte aber vor dem Tor den Ball, Klink kam frei vor dem Torhüter zum Abschluss, schoss diesen aber ab. Auch der FCB kam durch ihren Innenverteidiger zur größten Chance auf das 2:0. Bajrami knöpfte Trisner in der Verteidigung den Ball ab und zog von dannen. Kurz vor dem Sechzehner ließ er zudem Simon Stemmer und Kox stehen, scheiterte dann mit seinem Abschluss an einem Platzfehler, als der Ball kurz vor dem Schuss noch aufsprang. Mit dem Pausenpfiff hätte Trisner den Ausgleich erzielen müssen. Einen fatalen Ballverlust des letzten Verteidigers eroberte Trisner an der Mittellinie, hatte dann aber Probleme, den Ball am Torhüter vorbeizulegen, und schoss diesen ab.

Nach der Pause kam der SVON mit Schwung in die Partie. Sowohl Naumann als auch Buhl konnten sich in den ersten Minuten auf ihren Außenbahnen durchsetzen, verpassten aber den Abschluss oder das Abspiel vor dem Tor. So nutzte Trisner nach 55 Minuten eine Unaufmerksamkeit in der Verteidigung, als er den Ball vor die Füße serviert bekam und aus 16 Metern mit der Innenseite ins lange Eck erfolgreich traf. Keine drei Minuten später köpfte Klink nach schöner Vorarbeit von Naumann zur Führung ein. In der Folge hatte der SVON zahlreiche Gelegenheiten auf die Entscheidung, doch Fahner scheiterte zwei Mal frei vor dem Tor. Nach 80 Minuten erreichte Buhl den Ball vor dem aus dem Tor stürmenden Torhüter fast auf Höhe der Mittellinie, bekam für den Kontakt aber kein Foul zugesprochen, weil er dem Ball hinterher wetzte, ihn aber nicht mehr erreichen konnte. So kam die Heimelf in den letzten Minuten noch zu einigen Standards, die erfolgreich abgewehrt wurden.

Mit viel Aufwand konnte sich der SVON für das Pokal-Viertelfinale qualifizieren.

Tore: Trisner, Klink

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