BZL: Kantersieg zum Saisonauftakt

SG Illmensee/Heiligenberg – SV Orsingen-Nenzingen: 0:5 (0:5)

Nach sechs Wochen Sommervorbereitung erwartete unsere Erste Mannschaft zu Spieltag eins eine große Unbekannte. Die Spielgemeinschaft Illmensee/Heiligenberg, erst in der vergangenen Saison als Gewinner der Relegationsrunde der Kreisliga A-Zweiten aufgestiegen, waren Trainerteam und Spielern des SVON gänzlich unbekannt. Entsprechend konzentriert reiste das neu zusammengestellte junge Team um den neuen Co-Trainer Manuel Straub nach Heiligenberg.

Auf dem kleinen Platz begann die Straub-Elf in Abwesenheit von Cheftrainer Ralph Schweizer mit klarer Feldüberlegenheit und viel Offensivdrang. Bereits nach wenigen Spielminuten hatte Förster den ersten Abschluss, den Stöferle im Tor der Heimelf jedoch abwehren konnte. So musste unsere Mannschaft bis in die 5. Minute warten, bis sie das erste Tor des Tages bejubeln konnte. USA-Heimkehrer Probst setzte Schneider mit einem klugen Pass ein, der mit seiner punktgenauen Flanke Trisner fand. Der ON-Stürmer traf mühelos per Flugkopfball zum frühen 1:0 für den SV Orsingen-Nenzingen. Dem Bezirksliganeuling aus Heiligenberg/Illmensee war die Verunsicherung nun ins Gesicht geschrieben. Immer wieder brach der SVON über die rechte Angriffsseite durch, verpasste es aber zunächst durch zu ungenaue Abspiele einen weiteren Treffer nachzulegen. So dauerte es bis in die 25. Spielminute, in der Zehender einen Eckstoß auf den Kopf von Kapitän Riedmüller zirkelte, der wuchtig zum 2:0 für seine Farben einköpfte. Unsere Mannschaft drückte den Gegner nun tief in die eigene Hälfte und weitere Torerfolge waren eigentlich nur eine Frage der Zeit. So war es erneut Trisner, der nach einer halben Stunde mit dem 3:0 bereits für die Vorentscheidung sorgen konnte. Erneut nach einem Standard konnte Probst die Verwirrung in der Hintermannschaft der SG Illmensee/Heiligenberg nutzen und den Ball zum 4:0 mit der Brust über die Torlinie drücken. Als nur drei Minuten später Schneider artistisch in die Mitte flankte, stand Durner goldrichtig und köpfte aus wenigen Metern zum 5:0 ein. Eine spielerisch so gute und überlegene Halbzeit hatten die mitgereisten ON-Zuschauer lange nicht gesehen.

Nach dem Seitenwechsel spielte unsere Elf mit dem hohen Vorsprung im Rücken nicht mehr mit der letzten Intensität nach vorne. Bei heißen Temperaturen lief der Ball nun gut in den eigenen Reihen und es wurde nur selten gefährlich vor dem Tor der Heimelf. Die SG verteidigte nun zudem besser und schaffte es, sich häufiger aus der Umklammerung zu befreien. Das von Matthias Stemmer gehütete Tor kam aber nicht in Gefahr. Weit genug hielt die Viererkette die Angriffsbemühungen des Heimteams weg. Die beste Gelegenheit des zweiten Spielabschnitts hatte letztlich Trisner, der sich mit seinem Tempodribbling prima durchsetzen konnte, beim Abschluss aber leicht wegrutschte und den Ball so über den gegnerischen Kasten setzte. Eine Vielzahl an Auswechslungen später pfiff Schiedsrichter Felix Ehing das erste Saisonspiel unserer Mannschaft pünktlich ab und seit langem stand endlich einmal wieder ein Sieg zum Rundenauftakt für unser Team zu Buche. Entsprechend zufrieden zeigten sich nach der Partie Mannschaft und Trainer, wenngleich sich alle einig waren, dass nicht mehr gewonnen wurde als drei Punkte und Selbstvertrauen für die schwere Aufgabe gegen den FC Öhningen-Gaienhofen an Spieltag zwei.

Tore: 0:1 (5.) Trisner, 0:2 (25.) Riedmüller, 0:3 (30.) Trisner, 0:4 (35.) Probst, 0:5 (37.) Durner. – SR: Ehing (Engen). – Z: 70.

Eingewechselt: Kreiser für Förster (56.), Merkle für Durner (67.), Lehmann für Probst (70.) und D. Stemmer für Trisner (80.).

Hüttenwochenende der Bambinis voller Erfolg

Los ging’s bei einer Riesenhitze; da mussten die Mamas und Papas erst einmal unser Häuschen im Allgäu finden. Da ein paar Papas noch arbeiten mussten, sind wir in Gruppen gefahren. Leider kam es uns so vor, als hätten unsere Fahrer gar keine Ahnung. Jeder ist einen anderen Weg gefahren, aber wir sind dann doch alle gesund angekommen.

Der Papa vom Nikolai hat mitgedacht , denn er hat 2 Sixpack Bier für die ausgedörrten Papis und Trainer mitgebracht, damit die bei Laune bleiben (großes Lob). Da haben dann schon die ersten großen Schwestern rumgezickt (mal wieder typisch Mädchen): „Da schlafe ich nicht, das ist ja ein Landschulheim….da gibt es Mäuse….und Krabbelkäfer und Spinnen, blablabla, usw. usw. usw., wir schlafen im Auto!“

Nach dem Einräumen haben wir eine Abordnung zum Einkaufen geschickt – alles frisch – und ein paar von uns haben den Wasserskisee gesucht. Günter hat gesagt, der ist nur 300 Meter weg…..doch das war Luftlinie……wir sind 2,5 km gelaufen wegen der Eisenbahn…..suuuuuper Idee Günter, bei 35 Grad Hitze. Doch dann sind wir mit Schwestern und Klamotten in den See……war echt g……(das Wort darf man nicht sagen)! Als wir dann, nass wie die frisch getauften Mäuse, zurück gefahren wurden, warteten schon unsere Essenseinkäufer. Die Mamis haben schon ein paar Willkommensektchen geschlürft und schon ein paar Familienpizzen bestellt-die waren dann richtig lecker. Der Abend war dann noch toll, auf der Terrasse mit Grillfeuer, schwarzer Peter, Fußball, bis wir alle müde waren.

Am nächsten Morgen war was geboten. Erst war da ein Gerücht, dass ein roter Allgäubär in aller Herrgottsfrühe um unser Haus schleicht. Bibberbibber! Dann die ganze Zeit „Tatütata“ und Feuerwehr und Löschautos. Vor unserem Haus war anscheinend die komplette Allgäuer Feuerwehr versammelt und legte Schläuche auf die Fahrbahn, sperrte ab, fuhr mit den Feuerwehrautos den Berg hoch. Es soll ein Heustock oder ein Feld oben am Berg gebrannt haben. Doch Felix war mit seinem Papi oben und hat kein Feuer gesehen. Trotzdem haben die Feuerwehrleute den ganzen Tag Wasser  – wahrscheinlich den halben Alpsee – auf den Hügel gepumpt – da war was los!

Wir sind dann nach dem Frühstück zum Söllereck zur Sommerrodelbahn – echt cool. Nachdem Emilian’s Papa und die Trainerdiana die Kassiererin bis zur absoluten Schmerzgrenze runtergehandelt haben (wie auf dem Basar in der Türkei), durfte jeder von uns dreimal mit Eltern fahren. Die Papis richtig schnell – wer bremst, verliert, was sollen die Schilder „Bitte Bremsen“ – und die Mamis waren auch schnell. Auf jeden Fall schneller, als beim Einparken auf dem Aldi-Parkplatz. Dann Eis essen, Kaffee, Cola und wieder zurück, denn es ging zum Gegner FC Immenstadt! Die waren richtig nett und hatten sogar einen Kunstrasenplatz – echt nobel. Unser Trainer hat gemeint: „Das ist ein Stadtverein, die sind super, wir müssen uns anstrengen und kämpfen usw.“ Wir haben gegen die erste Mannschaft losgelegt und Günter hat mal wieder rumgeschrien, wie am Spiess. Nach 5 Minuten haben wir dann 4:0 geführt und das Spiel 7:0 gewonnen. Das zweite Spiel haben wir mit unseren Jüngeren auch 2:0 gewonnen. Es hat, bei der Hitze, viel Spaß gemacht und danach haben wir auch noch unsere Papas abgezogen.

Jetzt gab es erstmal Trinken, weil wir auf eine Gasflasche warten mussten. Dann haben wir mit den Immenstädter gegrillt und gespielt. Die waren richtig nett und haben uns einen Schal geschenkt. Günter hat dann die ganze Zeit nur noch gegrinst……wir wissen nur nicht ob es an der Wodkabowle lag, die er mit Christian (Bambinitrainer FC Immenstadt) geleert hat oder weil wir einfach richtig super gespielt und gekämpft haben. Wir denken es waren alle mächtig stolz auf uns!

Dann ging es wieder in unsere Hütte. War wieder richtig chillig auf der Terrasse und wir waren am Abend absolut hundemüde. Die Feuerwehr war auch weg. Nach ein paar Gutenachtbierchen sind die Mamis und Papis dann auch ins Bett.

Am nächsten Morgen war dann der große Regen angesagt. Obwohl jetzt genug Wasser auf dem Berg war! Das Frühstück war wieder lecker und der Bär war auch wieder da? Wir haben aber rausgefunden, dass es doch kein Bär war, sondern der Papa vom Jonas, der immer früh aufwacht und eine Runde ums Haus dreht. Danach war Aufräumen angesagt und anschließend die Verabschiedung. Wir hätten noch ein paar Tage mehr bleiben können und genau die typischen großen Schwestern, die hier nicht schlafen wollten, wollten gar nicht heimgehen. Es wurde auch das eine oder andere Tränchen verdrückt. Doch alle sagten: „Das machen wir wieder!“

Vielen Dank an den Verein, an Cordula, die Organisatoren (ganz besonders der Mama von Colin und Jonas), alle Mamas und Papas, die Trainer, Diana, Schwestern und die Immenstädter.

Felix, Leo, Nilolai, Jonas, Timmi, Colin, Mylo, Phillip und Emilian

Gaudiolympiade 2017

Nach mehreren Jahren Pech mit dem Wetter konnten wir dieses Jahr unser traditionelles Sommerfest bei schönstem Wetter und Sonnenschein feiern.

Nach einem wunderschönen Gottesdienst konnten sich Zuschauer und Athleten beim Frühschoppen mit Hähnchen und anderen Speisen nochmal stärken bevor um 13 Uhr der Kampf um den Dorfpokal eröffnet wurde.

In 9 Spielen maßen sich die Athleten bei unserer Gaudi Olympiade. Dabei gingen die Holzer aus Nenzingen als Sieger hervor.

Anbei noch einige Eindrücke vom Tag in Form von zahlreichen Bildern unseres Schriftführers.

 

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