Hüttenwochenende der Bambinis voller Erfolg

Los ging’s bei einer Riesenhitze; da mussten die Mamas und Papas erst einmal unser Häuschen im Allgäu finden. Da ein paar Papas noch arbeiten mussten, sind wir in Gruppen gefahren. Leider kam es uns so vor, als hätten unsere Fahrer gar keine Ahnung. Jeder ist einen anderen Weg gefahren, aber wir sind dann doch alle gesund angekommen.

Der Papa vom Nikolai hat mitgedacht , denn er hat 2 Sixpack Bier für die ausgedörrten Papis und Trainer mitgebracht, damit die bei Laune bleiben (großes Lob). Da haben dann schon die ersten großen Schwestern rumgezickt (mal wieder typisch Mädchen): „Da schlafe ich nicht, das ist ja ein Landschulheim….da gibt es Mäuse….und Krabbelkäfer und Spinnen, blablabla, usw. usw. usw., wir schlafen im Auto!“

Nach dem Einräumen haben wir eine Abordnung zum Einkaufen geschickt – alles frisch – und ein paar von uns haben den Wasserskisee gesucht. Günter hat gesagt, der ist nur 300 Meter weg…..doch das war Luftlinie……wir sind 2,5 km gelaufen wegen der Eisenbahn…..suuuuuper Idee Günter, bei 35 Grad Hitze. Doch dann sind wir mit Schwestern und Klamotten in den See……war echt g……(das Wort darf man nicht sagen)! Als wir dann, nass wie die frisch getauften Mäuse, zurück gefahren wurden, warteten schon unsere Essenseinkäufer. Die Mamis haben schon ein paar Willkommensektchen geschlürft und schon ein paar Familienpizzen bestellt-die waren dann richtig lecker. Der Abend war dann noch toll, auf der Terrasse mit Grillfeuer, schwarzer Peter, Fußball, bis wir alle müde waren.

Am nächsten Morgen war was geboten. Erst war da ein Gerücht, dass ein roter Allgäubär in aller Herrgottsfrühe um unser Haus schleicht. Bibberbibber! Dann die ganze Zeit „Tatütata“ und Feuerwehr und Löschautos. Vor unserem Haus war anscheinend die komplette Allgäuer Feuerwehr versammelt und legte Schläuche auf die Fahrbahn, sperrte ab, fuhr mit den Feuerwehrautos den Berg hoch. Es soll ein Heustock oder ein Feld oben am Berg gebrannt haben. Doch Felix war mit seinem Papi oben und hat kein Feuer gesehen. Trotzdem haben die Feuerwehrleute den ganzen Tag Wasser  – wahrscheinlich den halben Alpsee – auf den Hügel gepumpt – da war was los!

Wir sind dann nach dem Frühstück zum Söllereck zur Sommerrodelbahn – echt cool. Nachdem Emilian’s Papa und die Trainerdiana die Kassiererin bis zur absoluten Schmerzgrenze runtergehandelt haben (wie auf dem Basar in der Türkei), durfte jeder von uns dreimal mit Eltern fahren. Die Papis richtig schnell – wer bremst, verliert, was sollen die Schilder „Bitte Bremsen“ – und die Mamis waren auch schnell. Auf jeden Fall schneller, als beim Einparken auf dem Aldi-Parkplatz. Dann Eis essen, Kaffee, Cola und wieder zurück, denn es ging zum Gegner FC Immenstadt! Die waren richtig nett und hatten sogar einen Kunstrasenplatz – echt nobel. Unser Trainer hat gemeint: „Das ist ein Stadtverein, die sind super, wir müssen uns anstrengen und kämpfen usw.“ Wir haben gegen die erste Mannschaft losgelegt und Günter hat mal wieder rumgeschrien, wie am Spiess. Nach 5 Minuten haben wir dann 4:0 geführt und das Spiel 7:0 gewonnen. Das zweite Spiel haben wir mit unseren Jüngeren auch 2:0 gewonnen. Es hat, bei der Hitze, viel Spaß gemacht und danach haben wir auch noch unsere Papas abgezogen.

Jetzt gab es erstmal Trinken, weil wir auf eine Gasflasche warten mussten. Dann haben wir mit den Immenstädter gegrillt und gespielt. Die waren richtig nett und haben uns einen Schal geschenkt. Günter hat dann die ganze Zeit nur noch gegrinst……wir wissen nur nicht ob es an der Wodkabowle lag, die er mit Christian (Bambinitrainer FC Immenstadt) geleert hat oder weil wir einfach richtig super gespielt und gekämpft haben. Wir denken es waren alle mächtig stolz auf uns!

Dann ging es wieder in unsere Hütte. War wieder richtig chillig auf der Terrasse und wir waren am Abend absolut hundemüde. Die Feuerwehr war auch weg. Nach ein paar Gutenachtbierchen sind die Mamis und Papis dann auch ins Bett.

Am nächsten Morgen war dann der große Regen angesagt. Obwohl jetzt genug Wasser auf dem Berg war! Das Frühstück war wieder lecker und der Bär war auch wieder da? Wir haben aber rausgefunden, dass es doch kein Bär war, sondern der Papa vom Jonas, der immer früh aufwacht und eine Runde ums Haus dreht. Danach war Aufräumen angesagt und anschließend die Verabschiedung. Wir hätten noch ein paar Tage mehr bleiben können und genau die typischen großen Schwestern, die hier nicht schlafen wollten, wollten gar nicht heimgehen. Es wurde auch das eine oder andere Tränchen verdrückt. Doch alle sagten: „Das machen wir wieder!“

Vielen Dank an den Verein, an Cordula, die Organisatoren (ganz besonders der Mama von Colin und Jonas), alle Mamas und Papas, die Trainer, Diana, Schwestern und die Immenstädter.

Felix, Leo, Nilolai, Jonas, Timmi, Colin, Mylo, Phillip und Emilian