Damen: Remis zum Rundenstart

SG Sauldorf /Meßkirch vs. SV Orsingen – Nenzingen: 2:2 (2:2)

Die Sommerpause hatte nun ein Ende, man freute sich auf den Rundenstart und war doch positiv gestimmt was den Auftakt betraf. Mit einer solchen Partie hatte aber am Ende keiner gerechnet! Der Gastgeber begann erwartet stark und druckvoll. Die Defensive des SV ON war schon in den ersten Minuten einige male schwer gefordert. So kam es in der 3′ Minute zu einem fatalen Absprechungsfehler in der Hintermannschaft des SVON der Eiskalt von Stürmerin Marina Axt aus Sauldorf genutzt wurde und wir einem frühen Rückstand hinterher laufen durften. Nervosität und Hektik prägte die weiteren Minuten, ehe Diana Müller nach schönen Zuspiel das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin gewinnen konnte und zum 1:1 ausgleichen konnte. In der 30′ Minute gelang den Gastgebern wiederum der Führungstreffer zum 2:1, was aber in der Folgezeit ab Minute 40 passierte lässt jeden Fußballer nur Kopfschüttelnd zurück. Schiedsrichter Kulak pfiff zu diesem Zeitpunkt eine Spielsituation ab die im ersten Moment für niemand klar zu deuten war … Foul, Abseits…Wer hat denn nun den Ball? Unsere Spielerin Andrea Hahn fragte beim Schiri nach was er gepfiffen hätte?! Herr Kulak reagierte in einem derart cholerischen Anfall und einer Tonart, gefolgt von der gelben Karte, gegenüber unserer Spielerin, wie ich es noch nie bei einem Schiri gesehen und erlebt habe. Auf höfliche bitte „Er müsse nicht so schreien, er könne ihr es normal sagen“ stellte Herr Kulak absolut ungerechtfertigt unsere Spielerin mit gelb-rot vom Platz und rief ihr während dem verlassen des Platzes hinterher: Wenn Du wehleidig bist bleib daheim! So eine Form von Respektlosigkeit gegenüber Spielern insbesondere Frauen habe ich noch nie erlebt. Zu mal Herr Kulak auch Spielszenen während des Spiels immer wieder abfällig kommentierte. „Lachen bei versprungenen Bällen, Sprüche wie: Ihr habt von Fussball keine Ahnung“ Unser Team blieb in jeder Sekunde höflich, ruhig und respektvoll und lies sich dadurch nicht schocken und erzielte durch Nadine Kiewel folgerichtig den 2:2 Ausgleich kurz vor der Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Leistung des Schiedsrichters geprägt von Feindseligkeit und verachtenden Kommentaren gegenüber Spielern beider Teams. Schiedsrichter sind Respektspersonen, dieser Respekt sollte aber auch vom Schiedsrichter kommen und spürbar sein. Was aber nicht der Fall war. Trotz Unterzahl legte unser Team eine kämpferisch super Leistung hin und hatte sogar noch Möglichkeiten als Sieger vom Platz zu gehen.

Am Ende stand ein 2:2 zum Rundenstart auf dem Brett womit man zufrieden sein kann. DOCH der Schrecken mit Herr Kulak hat noch kein Ende! Total entrüstet und aufgebracht kamen mehrere Spielerinnen aus der Kabine zu uns Trainerteam und berichteten das Herr Kulak während sich unsere Frauen umzogen, duschten oder nur spärlich bekleidet waren in die Kabine kam und dort kurze Zeit verweilte. Auch ein Blick in die Dusche
konnte er sich nicht verkneifen. Die Leistung während des Spiels war somit nochmals übertrumpft worden. Ein Einspruch gegen den Platzverweis sowie eine Stellungnahme zu Herr Kulaks Kabinenbesuch landeten direkt beim SBFV. Ich verzichte nun bewusst Herr Kulak als Schiedsrichter zu bezeichnen, da so eine Person für mich, höflich ausgedrückt NIVEAULOS ist.

Er versuchte sich noch in einem 4 Augen Gespräch mit mir zu rechtfertigen, die Begründung kam aber einem Witz glich. Ein Schiedsrichter hat nichts bei Frauen während den Dusch- und Umkleidezeiten verloren! Wir harren nun der Dinge und erwarten eine positive Nachricht seitens des Verbandes.
Nächste Woche erwarten wir die neu formierte Truppe des FC Überlingen und hoffen die erste 3 Zähler einfahren zu können und natürlich auf einem Schiri der sich im Griff hat!