Spielbericht: Ü40-Halbfinale

AH schlägt FC Überlingen und steht im Finale (offizieller Bericht)

SV Orsingen-Nenzingen  –  FC Überlingen 6:5 n.E. (2:2 nach regulärem Spielende)

Eine faustdicke Überraschung ist der Ü40 AH des SV Orsingen-Nenzingen gelungen. Im Halbfinale konnten die Gastgeber den Favoriten und Vorjahressieger FC Überlingen im Elfmeterschießen mit 6:5 schlagen. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 2:2

Die Gäste vom Bodensee, welche vor kurzem noch bei der Deutschen Ü40 Meisterschaft in Berlin nur knapp den Einzug ins Halbfinale verpassten, legten los wie die Feuerwehr. Verstärkt durch ehemalige Verbands- und Oberligagrößen ließen die Überlinger in der Anfangsphase keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie die Titelverteidigung fest im Visier hatten. SV-Torhüter Mayer musste einige Male sein Können unter Beweis stellen, nur sporadisch konnten sich die Gastgeber vom Druck befreien und kamen in den ersten 10 Minuten so gut wie gar nicht in die gegnerische Hälfte. Nach und nach konnte sich der SV O-N ein wenig vom Druck befreien, und nach einem indirekten Freistoß an der Strafraumgrenze sogar in Führung gehen: Arnold von Briel schlenzte den Ball unhaltbar in den linken Torwinkel. Mit der knappen Führung ging es in die Halbzeitpause. Der FC Überlingen übernahm wieder das Kommando, und als der frühere Donaueschinger Topstürmer Günter Limberger der SV-Abwehr enteilte war es soweit, Limberger umspielte Mayer und schob zum 1:1 ein. Doch kurz darauf aber brachte Jörg Naumann den SV Orsingen-Nenzingen durch einen abgefälschten Schuss wieder in Führung. Der FCÜ antwortete mit wütenden Angriffen. Vor allem über die linke Seite schlug Jörn Janzen immer wieder gefährliche Bälle durch den SV-Strafraum, fand aber nur selten einen Abnehmer, oder aber die SV-Abwehr und Torhüter Mayer klärten in brenzligen Situationen. Schließlich führte aber ein leichter Ballverlust im Mittelfeld sowie eine nicht funktionierende Abseitsfalle zum letztlich verdienten Ausgleich. Ronny Herder ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 2:2. Danach hatte erneut Naumann für den SV O-N die beste Chance der 2. Hälfte aus dem Spiel heraus auf dem Fuß, doch FC-Torhüter Hornstein reagierte glänzend, und auch eine weitere Kopfballchance von Naumann war sichere Beute von Hornstein. Der FC Überlingen hatte die bessere Spielanlage, aber zu den ganz großen Chancen sollte es nicht mehr kommen. Bis auf eine Szene, die vielleicht entscheidende: nach einem unnötigem Handspiel bot sich dem FC Überlingen die große Chance das Spiel zu drehen. Doch SV-Torhüter Tobias Mayer parierte den Strafstoß und wurde dadurch letztlich zum Matchwinner. Der SV Orsingen-Nenzingen rettete sich mit großem Einsatz und Willen ins Elfmeterschießen, nach kurzer Nachspielzeit pfiff der gut leitende Schiedsrichter Matthias Stemmer die Partie ab. Von den ersten 5 Elfmeterschützen parierten Mayer und Hornstein jeweils einen Elfmeter, so dass es zu Beginn der K.O.-Phase 4:4 stand. Die beiden folgenden Schützen trafen, danach setzte ein Überlinger Spieler den Ball ans Lattenkreuz. So blieb es Rüdiger Renner vorbehalten, den entscheidenden Elfmeter zum 6:5 zu verwandeln. Hornstein war zwar noch dran, aber mit etwas Glück trudelte der Ball doch noch hinter die Linie und der SV Orsingen-Nenzingen jubelte über den erstmaligen Finaleinzug bei der südbadischen Ü40-Meiserschaft. Dann wird man zu Gast beim Rekordsieger SV Stadelhofen-Oberkirch sein, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Spielbericht: Ü40-Halbfinale

AH gelingt Überraschungserfolg nach Elfmeterschießen (inoffizieller Bericht des ON-Präsidenten)


SV Orsingen-Nenzingen AH Ü40 – FC Überlingen AH Ü40 (2:2) 8:7 n.E.

An einem schönen Herbstabend im heimischen Sportpark war alles angerichtet für einen echten Pokalfight. Die Würste und Steaks fanden schon früh ihren Weg auf den Grill, der Platz war frisch vertikutiert, Festwirt Isy und Dani hatten die Theke im Griff und somit war alles optimal für die Landeier und das Starteam vorbereitet.

Wie es zu erwarten war setzten die Überlinger die Mannschaft des SVON schon früh unter Druck und es war die ersten 20 Minuten ein Spiel das sich fast ausschließlich in der Hälfte des SVON abspielte. Danach wurde auch die Mannschaft des SVON etwas mutiger und konnten die ein oder andere Aktion Richtung Gehäuse der Überlinger starten. Nach einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze, musste der gut leitenden Schiri Matze Stemmer, den indirekte Freistoß auf Grund fehlendem Abstand der Mauer wiederholen lassen. Arnold v. Briel (…..alles Stümper), der unter der Woche mit seinem Sohn an seiner Freistoßtechik feilte, lies dem Torwart keine Chance und versenkte das Runde im Eckigen.

Überlingen war danach sichtlich geschockt und brachte, trotz der Feldüberlegenheit, kaum Gefahr vor das Tor von Sedel (…ohne Schuh) Mayer. Um das Spiel nicht zu langweilig zu machen entschieden sich Sedel und Tobi gemeinsam den Ball abzuwehren und der Überlinger-Donaueschinger Limberger ließ die Einladung nicht liegen und versenkte zum Ausgleich. Kurz danach kam dann der Auftritt von Fahrlehrer Naumann. Er erlief einen langen Ball auf Rechts und lies seinen Gegenspieler „alt“ aussehen, zog in den 16er und flankte mit seinen starken linken Fuß. Der stets agile Veit zog seinen Verteidiger auf sich und dieser (also der Verteidiger) vollendete sicher zum 2:1 des SVON – Danke nochmal hätte es nicht viel besser gemacht. Überlingen machte danach noch mehr Druck und langsam schwanden auch die Kräfte der Dorfgemeinschaft. Mayer konnte aber mehrfach sein Team retten, allerdings konnte auch er den Ausgleich, nach einen schönen Spielzug der Gäste, nicht verhindern. Kurz vor Schluss hätte der SVON mit seiner 3. Chance beinahe den Siegtreffer erzielt, aber Naumann rutschte  nach schönem Konter weg und der Torwart konnte parieren.

So kam es wie es kommen musste – Elfmeterschießen.

Es war Sedel Time – nach dem der Goalie bereits im Spiel einen Elfer, der von „Hoch die Hände Wochenende“ Stickel verursacht wurde, hielt, war es nun an ihm das Spiel zu gewinnen.

Nach dem Mäcki (…Elfer mach ich immer) Buhl kläglich am Torwart scheitertet musste Veit den ersten Elfer für sein Team versorgen, was ihm auch eindrucksvoll gelang. Dies beflügelt Mayer der dann erneut einen Elfer parierte. Nach dem es nach den ersten 5 Schützen 4:4 stand mussten dann die eher unsicheren Schützen ans Werk…..und es kam zu Happyend. Rudi (…trifft normal nie vom Elfer) versorgte sicher, souverän unter dem Torwart, zum Siegtreffer.

Die Freude war groß und sogar Veit, der sich während des Elfmeterschießen der Platzpflege widmetet, gönnte sich das ein oder andere Bier bei der nachfolgenden Party im Clubheim.

Finale !!!!!!  Jetzt geht nach Stadelhofen. Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien….

Spielbericht: Ü35-Pokalfinale

SV Orsingen-Nenzingen – TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: 0:2 (0:0)

Bei strahlendem Sonnenschein standen sich im Pokalfinale, um den Ü-35 Pokal des Landes Baden-Württemberg, der SV Orsingen-Nenzingen und die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegenüber. Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Sübadischen Verbandspräsidenten Alfred Hirt, wurde das Spiel von Herrn Markus Helten aus Emmingen angepfiffen.

Der Gastgeber fand besser ins Spiel und hatte durch Bold und Veit die ersten harmlosen Torabschlüsse. Die erste Torchance für die Gäste, resultierte durch eine zu kurze Abwehr des SV Schlussmann Mayer, jedoch konnte er seinen Fehler umgehend selbst korrigieren. Kurz darauf stand Mayer wieder im Mittelpunkt, als er nach einem Kopfball von Sestic glänzend parierte und so seine Männer vor einem frühen Rückstand bewahrte. Danach verflachte die Partie ein bisschen, keine der beiden Mannschaften wollten den ersten Fehler machen. Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach hatte ab der 30 Spielminute mehr vom Spiel und war meist durch Standards gefährlich. Die Torabschlüsse von Spang und Schiehlen verfehlten das SV Tor nur knapp. Kurz vor der Pause hatte der SV Orsingen-Nenzingen die bis dato größte Torchance. Renner flankte in die Mitte, Naumann bediente von Briel, doch dessen Abschluss war zu unplatziert und Lesch konnte parieren. Somit wurden die Seiten torlos gewechselt.
Die Gäste kamen entschlossener aus der Pause und hatten gleich eine sehr gute Torchance. Nach einem Dietterle Freistoß köpft Nader nur knapp über das Tor. In der 58. Spielminute fand ein Freistoß aus dem Halbfeld in Nader einen Abnehmer, dieser ließ den Ball geschickt über den Hinterkopf streichen und erzielt somit die 1:0 Führung. Kurz darauf verfehlte Nader mit einem Freistoß nur knapp das Ziel. Anschließend waren die Gastgeber wieder am Drücker. Ein abgefälschter Torschuss von Auer landete am Lattenkreuz. Ein Kopfball von Auer und ein Weitschuss von Nistroj blieben ohne Torerfolg. Der SV ON spielte nun etwas offensiver und somit hatten die Gäste mehr Platz zum Kontern.  Nach einem öffnenden Pass von Schiehlen, setzte sich Nader schön auf der linken Seite durch und hatte das Auge für den mitgelaufenen Dietterle. Dieser schloss den schönsten Spielzug im ganzen Spiel souverän ab. Orsingen-Nenzingen versuchte zwar nochmal alles, fand aber kein Durchkommen in der gut sortierten TSG Abwehr. Am Ende blieb es beim verdienten 2:0 Sieg für die Gäste. Somit ist die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach der Erste Ü-35 Pokalsieger des Landes Baden-Württemberg  und vertritt sein Land beim Deutschen Ü-35 Super Cup in Bremen.

Tore: 0:1 (54.) Nader; 0:2 (74.) Dietterle; Schiedsrichter: Markus Helten (Emmingen); Zuschauer: 120