Unsere Schiedsrichter

Keine Tore, kein Jubel, kein Sieg – kein Fußball. Ohne Schiedsrichter geht es nicht! Deshalb sind Woche für Woche circa 70.000 Unparteiische im Einsatz, um die jährlich rund 1,5 Millionen Fußballspiele in ganz Deutschland zu leiten. Der Fußball wird immer komplexer – auch in den Amateurklassen. Es wird schneller, körperlicher und moderner Fußball gespielt. Das macht Abseitsentscheidungen und Zweikampfbewertung komplexer, aber auch reizvoller. Schiedsrichter sind im Fußball unersetzlich. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Pünktlichkeit wird von ihnen vorausgesetzt und unsere Schiedsrichter leben diese Werte. Der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände freuen sich darum über jeden Interessenten.

Interessenten können sich jederzeit beim SV Orsingen-Nenzingen, oder auf den offiziellen Webseiten der DFB-Schiedsrichter sowie des Südbadischen Fußballverbands (SBVF) informieren.

Unsere Schiedsrichter und Schiedsrichterbetreuer

Für den Sportverein Orsingen-Nenzingen sind in diesem Jahr zwei Schiedsrichter an der Pfeife. Im Aktiv- und Juniorenbereich leiten unsere Jungschiedsrichter Matthias Stemmer und Niklas Mathis regelmäßig Spiele auf fremden Sportplätzen im Hegau. Wolfgang Schmid ist seit einiger Zeit als Schiedsrichterbetreuer tätig.

Steckbriefe:

Name: Matthias Stemmer
Geburtsdatum: 9. Februar 1997
Schiedsrichter seit: 2012
Höchste Spielklasse: Kreisliga C
Vorbild: Howard Webb
Darum bin ich Schiedsrichter: Ganz ehrlich? Weil mir die meisten Schiedsrichter auf die Nerven gehen und ich es einfach besser machen wollte!
Das halte ich vom Videobeweis: Absolut unnötig! Gerade das is doch das schöne am Fußball, nach dem Spiel über Situationen zu diskutieren. Schiedsrichter sind Menschen, sie machen Fehler aber mal hat man Glück, mal Pech. Torlinientechnik ok: Hier geht es darum, ob der Ball im Tor war oder nicht. Aber jedes Foul, jede Karte, jeden Strafstoß kontrollieren? Da müsste man andere relevante Dinge, wie zum Beispiel die Spielzeit an die ständigen Unterbrechungen anpassen und der Amateurfußball würde sich mehr und mehr auch im Regelwerk von dem der Profis unterscheiden.

Name: Niklas Mathis
Geburtsdatum: 14.11.97
Schiedsrichter seit: 2015
Höchste Spielklasse: Kreisliga C
Vorbild: Collina
Darum bin ich Schiedsrichter: Wegen der Freiheit auf dem Platz und für 90 min alles zu vergessen und sich nur dem Spiel hinzugeben. Außerdem die Macht alles entscheiden zu können.
Das halte ich vom Videobeweis: Ich persönlich finde es eine super Idee. Es entlastet die Schiedsrichter, die jedes Spiel unter enormem Druck stehen. Vor allem in der Bundesliga und Champions League ist der Druck noch um ein Vielfaches größer, als in den Amateurklassen. Leider werden die Amateurschiedsrichter von den ganzen technischen Erneuerungen nichts merken. Obwohl wir an der Basis auch etwas Hilfe gebrauchen können. Natürlich nicht unbedingt in Form von einem Videobeweises.

Name: Wolfgang Schmid
Geburtstag: 29.06.1968
Schiedsrichter seit: 1990, mittlerweile passiver Schiedsrichter und Jungschiedsrichter Betreuer
Vorbild: Collina
Darum bin ich Schiedsrichter: Schiedsrichter bin ich, weil es mir immer Spaß gemacht hat und ich die Möglichkeit hatte und habe neue Leute kennen zu lernen. Darüber hinaus kommt man viel herum im Hegau und lernt viele Mannschaften und Sportstätten kennen.
Das halte ich vom Videobeweis: Der Videobeweis wäre für den Schiedsrichter eine riesige Erleichterung. Die Referees würden wahrscheinlich nicht so oft in der Kritik stehen – das beweist meiner Meinung nach die bereits eingeführte Torlinienkamera.

Für die oftmals nicht leichte, dafür aber unbedingt notwendige Arbeit möchten wir uns bei unseren Schiedsrichtern recht herzlich bedanken. Schiedsrichter sind nicht immer und überall gerne gesehen, aber ohne sie wäre ein Fußballspiel nicht möglich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Bundesligaspiel oder eine Begegnung im Jugendbereich handelt. Deshalb sollten wir alle, Spieler, Trainer, Betreuer und Zuschauer gleichermaßen, allen Referees stets mit dem notwendigen Respekt und Anstand gegenübertreten.

Wir wünschen unseren einheimischen Schiedsrichtern bei ihren Aufgaben stets ein gutes Händchen und gut Pfiff!